Hypothetisch

Ja, der Fön kann einem in angeschaltetem Zustand in den Papierkorb fallen.
Ja, das Backpapier kann im Ofen Feuer fangen.
Ja, man kann alle paar Wochen sein Obstmesser mit den Gemüseabfällen versehentlich in den Müll werfen.
Ja, man kann im Stehen über seine eigenen Füße stolpern.

Dies alles nur rein hypothetisch. Das würde ja keiner wirklich machen.

Liebeslieder

Arabella ruft in ihrem Blog dazu auf, Liebeslieder zu posten, weil die Welt mehr Liebe braucht. Ich mache mit: Das ist eins meiner Lieblingsliebeslieder:

Wer mitmachen will, kann ein Lied im Blog posten und unter Arabellas Beitrag als Kommentar verlinken.

Ein gemütliches Plätzchen

Ein schönes, gemütliches Plätzchen für eine kleine Rast. Ich sitze auf dem höchsten Felsen hinter dem Baum, lasse mir den Wind um die Ohren wehen, der perfekte Ort, um in aller Ruhe die mitgebrachte Wegzehrung zu verspeisen.
Plötzlich steht ein Typ neben mir und sagt: „Entschuldigung, da muss ich ihre Ruhe jetzt mal stören.“ „Musst du das?“, denke ich, bin aber zu verdutzt, um etwas zu sagen, außerdem habe ich gerade ein Brötchen im Mund. Vermutlich hätte er es sowieso nicht gehört, denn schon ruft er in voller Lautstärke: „Uli! Hier oben! Hier sind wir! Uli!“ „Wir?“, denke ich. Und schon steht auch noch ein ca. 13-jähriger Junge neben mir und ruft ebenfalls herunter: „Marie! Hier oben! Hier Marie! Wir gehen jetzt wieder runter!“ „Ja, bitte“, denke ich. Während der Junge wieder runterklettert, quasselt der Vater noch eine Weile auf mich ein und bemerkt gar nicht, dass ich ihm nicht antworte. „Ist ja ein gemütliches Plätzchen hier, was?“ Das war es mal …

I Always Knew

Seriensherlocks wissen jetzt sicher, welche Serie ich gerade schaue. :-))

Übrigens auch eine Krankheit, Serien und Filmen immer die Lieder rauszuhören, die im Hintergrund laufen. ;-p Vielleicht sollte ich dazu auch mal ne Reihe machen. Oder auch nicht, hört Euch erst mal das hier an und freut Euch, dass Wochenende ist:

Karton-Tag

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere an meinen letzten Bericht über den Weg zum Wertsoffhof. Hier ist quasi Teil 2. Ich wurde gebeten, einige Umzugskartons abzuholen. Was ich zunächst nicht wusste: „Wir haben die gerade so günstig bekommen, ca. 50 Stück, zwar haben wir keinen Platz in unserem Keller, aber du könntest sie eventuell kurzfristig beherbergen.“

Um die 50, wie sich später herausstellte 95, Kartons dann auch unterbringen zu können, mussten einige Teile, die schon lange auf Entsorgung warteten, weggebracht werden. Ein altes Regal und Stühle – kurz gesagt: Wieder einmal stand eine Fahrt zum Wertstoffhof an.

Ich holte also den Wagen (ich habe keinen eigenen, sondern nutze car sharing) und fuhr zum Wertstoffhof. Als ich dort ankam, fiel mir auf, dass ich die Sachen vergessen hatte. Ich war mit einem leeren Wagen zum Abladeplatz gefahren. Gekonnt! Ich fuhr an der Auffahrt drauf und auf der anderen Seite gleich wieder runter. „Gut“, dachte ich mir. „Die Strecke ist sicher. Einwandtfrei. Jetzt holst du die Sachen.“

Dann waren die Kartons dran. Ich lud mir zwei Beifahrer in den Wagen, kurvte ein bisschen hier und da herum, fand schließlich die gewünschte Straße, und wir luden den Wagen randvoll mit den Kartons. Leider passten jetzt nur noch zwei Leute in den Wagen, daher musste eine Person sich erst mal von den Kartongebern zum Kaffeetrinken einladen lassen, während ich mit Beifahrer No 2 den Wagen ent- und den schön freigeräumten Keller belud. (Ob ich diese Kartons jemals wieder loswerde, weiß ich nicht, aber falls ich mal umziehen sollte, muss ich jedenfalls nicht alle Teile einzeln tragen.

Der Keller ist nun also bis unter die Decke ausgestopft, wir holen also Person 1 wieder ab. In die Vorfahrtstraße will ich links einbiegen, aber Beifahrer No 1 sagt: „Warum fährst du nicht rechts? Ist doch viel kürzer.“ Ich blinke also rechts, dann fällt mir aber ein, rechts ist doch diese wahnsinnige Kreuzung mit tausend Busspuren und dann die Hauptstraße, wo ich nicht links rüber kann. Scheiße! Schnell blinke ich wieder links. „Quatsch“, meint Beifahrer No 2. „Hier kommst du doch viel schneller drauf, wenn du rechts fährst.“ Den Verkehr beobachtend denke ich: „Scheiße, ja“, blinke rechts und denke dann wieder an die Kreuzung und daran, dass ich den anderen Weg eben schon einmal gefahren bin, ohne dass jemand oder etwas zu Schaden gekommen ist. Ich blinkte wieder links, und alle anderen Verkehrsteilnehmer liebten mich sehr dafür.

Aber eins will ich nochmal dazusagen: Das Einparken war so grazil, wie so ein Kombi eben nur sein kann – wie im Lehrvideo.