Zitat aus einem Buch, das nie geschrieben wurde

„Der Orakelschrein war kranial beschädigt. Seit drei Tagen lag er wach und schnitt Veilchen ins Gras.“

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Welcher, welche, welches

Kürzlich habe ich mich dabei ertappt, dass ich einen Wikipedia-Artikel überarteitete. Nicht, um ihn inhaltlich zu verbessern oder Fakten zu ergänzen – da ich mein Wissen ausschließlich von Wikipedia beziehe, habe ich nichts zu sagen, was dort nicht bereits steht -, sondern aufgrund einer leichten  mittelschweren Zwangsneurose, die mich dazu zwingt, die Verwendung von welcher, welche, welches als Relativpronomen überall auf der ganzen Welt zu verhindern.
„Die beiden Konzepte, welche sich in einigen Punkten unterscheiden …“ Kindergartenkinder sprechen besser deutsch als manche WiWi-Studenten! Echt! Habt Ihr mal ernsthaft jemanden so sprechen hören?
Ach, was quassel ich hier herum? Ich muss wieder zu Wikipedia.

Buch-Date again

Zum ähh soundsovielten Buch-Date, in dem es diesmal um Kinder- und Jugendbücher geht, hat ventilierpartikel mir drei Bücher empfohlen:

Ich bin Mäusekatzenbärenstark, geschrieben von Bruny Bos und illustriert von Hans de Beer,
Hexe Lilli und der Ritter auf Zeitreise von Knister,
Erebos von Ursula Poznanski.

Wegen Zeitnot und so dachte ich, ich lese mal Hexe Lilli, das habe ich dann auch gemacht, aber Erebos hat mich trotzdem gereizt, deswegen habe ich das dann auch noch gelesen, und das war fataaaaaaaal und genial.
Um halb acht abends war ich zum Telefonieren verabredet, aber die Verabredung hat sich kurzfristig verschoben, und dann dachte ich: Na ja, ich hab doch diese Stunde eh eingeplant, also nehme ich die einfach zum Lesen. Und dann arbeite ich noch ein bisschen. Ja, guter Plan. Also, ich meine, wenn ich bis halb neun lese, kann ich auch bis neun lesen oder bis halb zehn, und wenn es erstmal halb zehn ist, arbeite ich ja nun auch nicht mehr wirklich, dann kann ich auch bis zwölf lesen, aber dann geh ich wirklich ins Bett. Oder um halb eins oder um halb drei …

Das Buch ist wirklich krass und am liebsten möchte ich euch alle spoilern, aber das wäre möglicherweise nicht so nett.
Ein Computerspiel, um das ein großes Geheimnis gemacht wird und das von einem zum anderen weitergegeben wird, taucht auf einmal an Nicks Schule auf. Daraufhin fehlen Schüler tagelang im Unterricht und verhalten sich seltsam. Als Nick endlich auch eine Kopie des mysteriösen Spiels bekommt, erfährt auch der Leser mehr darüber. Zunächst scheint es eine Art Fantasy-Game zu sein. Nur irgendwie unheimlich: Das Spiel kennt seinen Namen und weiß Dinge über ihn, die es eigentlich nicht wissen kann. Außerdem beschränken sich die Quests nicht auf die virtuelle Welt. Um weiterzukommen, müssen absurd scheinende Aufgaben in der Realität erledigt werden, die allerdings nicht so ganz harmlos sind.
Das Buch ist extrem gut geschrieben und exorbitant spannend.
Gab es irgendwelche Punkte, die ich nicht so mochte? Ne, und wenn doch, ist es mir nicht aufgefallen, weil es einfach so scheiße spannend ist.
Ich hätte auch gern die Hörbuchversion gehabt, gelesen von Jens Wawrczeck, die ist bestimmt gut, aber es ist eine gekürzte Lesung, und die Bibliothek hatte nur ein Exemplar, bei dem die erste CD fehlte. Fand ich nicht so geeignet zum Einstieg.

Danke, ventilierpartikel, für die geniale Empfehlung. Die Hexe Lilli war übrigens auch ganz niedlich. :-)

Und einen Dank an zeilenende und wortgeflumselkritzelkram, die alles immer so gut organisieren, dass es unkompliziert ist und Spaß macht.

Goodbye, my love, goodbye

Demis Roussos, ein in Ägypten geborener Grieche, singt ein deutsches Lied mit englischem Refrain im ABBA-Sirtaki-Style. Und du schreibst unter dem Video:  „Wo ist die Zeit ..wo es noch soooooooo wunderbare Musik gab ..heute gibt es nur noch Multi kulti scheiß“. Was ist los mit dir, Ilona?

The Blystery Mogger Award

Barbara von einefrageamtag.de hat befunden, dass ich eine geeignete Person sei, um diesen hoch dotierten Award zu empfangen. And now, Ladies and Gentlemen, inspiriere, motiviere, konjugiere, diszipliniere, funniere und captiviere ich euch alle.
Übrigens habe das panegyrische Moment dieser ganzen Angelegenheit ein wenig beschnitten. Dass ich Regeln nicht befolgen kann, ist bei mir pathologisch, daher befolge ich einige Regeln nicht.

About The Mystery Blogger Award

This is an award for amazing bloggers with ingenious posts. Their blog not only captivates, it inspires and motivates. They are one of the best out there, and they deserve every recognition they get. This award is also for bloggers who find fun and inspiration in blogging and they do it with so much love and passion.

Dies ist eine Auszeichnung für erstaunliche Blogger mit genialen Beiträgen. Ihr Blog fasziniert nicht nur, er inspiriert und motiviert. Sie sind einer der besten da draußen, und sie verdienen jede Anerkennung, die sie bekommen. Diese Auszeichnung ist auch für Blogger, die Spaß und Inspiration im Bloggen finden und sie tun es mit so viel Liebe und Leidenschaft.

Okoto Enigma is the creator of the award. To motivate the Blogger please do visit her blog. (Actually, I didn’t, because it might captivate, inspire and motivate me. I don’t want to take a risk.)

The Rules (Handlungsvorschläge):

Put the award logo/image on your blog. (Stelle das Logo in dein Blog.)
List the mules. (Liste die Mulis auf.)
Thank whoever nominated you and provide a blink to their log. (Danke der Person, die dich nominiert hat, und stelle ihrem Stamm ein Zwinkern zur Verfügung.)
Mention the creator of the award and provide a link a swell. (Nenne die Urheberin des Awards und stelle einem Link eine Schwelle.)
Tell your readers 3 kings about yourself. (Erzähle den Lesern drei Könige über dich.)*
You have to nominate 10–20 peoples. (Nominiere 10 bis 20 Völker.)
Votify your dominees by commenting on their blog. (Verweihe die Pfarrer, indem du in ihrem Blog kommentierst.)
Ask your dominees any 5 questions of your choice; with one feird or wunny question. (Stelle den Pfarrern fünf Fragen deiner Wahl; eine davon sollte leltsam oder sustig sein.)
Share a link to your best post(s). (Teile einen Link zu deinen besten Pfosten.)

*Diese Regel erscheint mir unsinnig. Gemeint ist sicher: Lasse drei Könige etwas über dich sagen. So jedenfalls werd ich es handhaben.

Three Kings About Myself:

  1. 1958 hat sie aus verschiedenen Gründen nicht am Grand Prix teilgenommen.
  2. Sie mag das Wort frisch nicht.
  3. Sie hat gerade drei Dinge über sich aufgeschrieben. (Aufschreiben lassen, um genau zu sein. Durch uns, die drei Könige. Jeder durfte einen Satz beitragen. Ich will hier nur noch mal anmerken, dass wir gar keine Könige sind, sondern Weise, aber das können wir auch später noch diskutieren.)

Barbaras Fragen:

  • Was würde mich an Dir überraschen?

Ich weiß nicht, ob es dich überraschen würde, aber mich würde es überraschen, wenn ich mir morgen goldene Plüschsandalen kaufe.

  • Was machst Du komplett anders als andere Leute?

Ich spreche mich selbst mich ‚ich‘ an. Alle anderen sagen ‚du‘ oder ‚Sie‘.

Zwar habe ich mich auch schon mal versehentlich gesiezt, aber es kommt praktisch nie vor, dass jemand mich mit ‚ich‘ anspricht. Ich glaube deswegen, dass ich äußerst einzigartig bin.

  • Womit kannst Du inzwischen leben, obwohl Du lange damit gehadert hast?

Kartoffelbrei. Wobei ich nicht sage, dass ich ihn essen würde, sondern nur, dass ich seiner Existenz auf diesem Planeten mit Respekt begegne.

  • Wohin geht Deine nächste Reise?

Schneverdingen.

  • Was war deine interessanteste Erfahrung mit Drogen?

In der zehnten Klasse hat ein Typ mit irren Theo-Waigel-Augenbrauen uns so dies und das über die Gefahren des Drogenkonsums erzählt. Leider weiß ich nicht mehr genau, was er da gesagt hat. Diese Augenbrauen waren wirklich aufmerksamkeitsheischend.

Meine besten Pfähle:

Meine besten Pfähle gedenke ich erst in einigen Jahren zu veröffentlichen. Selbstverständlich werde ich die Links dann hier nachtragen.

Meine Pfarrer:

Ihr wundert euch sicher, warum ich hier die ganze Zeit von Pfarrern quatsche. Mich wundert es auch, es ist eigentlich gar nicht meine Art.

Wer sich pfarriert oder domminiert fühlen möchte, is genomineerd en kan mysterieuze staak na mysterieuze staak in zijn blog posten.

Thank you, Barbara, es war sehr spaßig, diesen Award zu bearbeiten!

Meine fünf Fragen für alle, die auch teilnehmen wollen:

  1. Was war der furchtbarste Job, den du je hattest?
  2. Wenn du der Welt einen Rat geben könntest, was wäre es?
  3. Was ist dein Lieblingsgewürz?
  4. Was ist der beste Rat, den du je erhalten hast?
  5. Warum ist ein Rabe wie ein Schreibtisch?

Hiermit danke ich dem Zufallsfragengenerator und verabschiede mich höflich von allen Lesern.