Bouncy, founcy, clownsy, pouncy

Wie einige schon an ausbleibenden Kommentaren und einem Buch-Date, zu dem ich romantischerweise mein Laptop mitgebracht habe, um nebenbei ein bisschen zu arbeiten und der Verabredung nur mit einem Achtel Ohr zuzuhören, äh – gemerkt haben, bin ich derzeit etwas abwesend.

Bis ich zurück bin, hört euch doch einfach jeden Tag das hier an:

Bruchstück eines Pferdes

Kürzlich im Museum gelesen. Daran erkennt man die enormen Fortschritte der Evolution. Den alten Römern sind die Pferde noch regelmäßig zerbrochen.

Remscheider Regenschirme

Remscheid schmückt sich mit Regenschirmen. Auch wenn es nicht regnet, eine hervorragende Stadt, in der man sehr gut mit Freunden Tee trinken kann.

Autofahren mit Familie Tausend (Teil 2)

Schon sind wir mit den Nummernschildern auf dem Weg, den Wagen abzuholen. „Hier rechts. – Ach ne, doch nicht. Das haben wir ja letztes Mal schon falsch gemacht.“ Egal, immerhin kennen wir die Wendemöglichkeit schon, und ich weiß diesmal, dass die Einfahrt der Tankstelle auch die Ausfahrt ist. Als wir wieder auf dem Schnellweg sind, fängt es an zu regnen. Ich beschimpfe die Götter, dass sie ihre Flüssigkeiten immer dann runterschütten müssen, wenn ich auf der Autobahn bin, und schon sind wir am Ziel.
Während mein Bruder und der Verkäufer mit dem Kaufvertrag beschäftigt sind, befrage ich google maps nach einer passablen Rückroute. Es schüttet inzwischen in Strömen. Ich wähle eine Route, bei der ich nicht über die Autobahn muss und starte den Wagen. Schon befinde ich mich wieder auf der Autobahn und ich beschimpfe das Navi, dass es mir diese Streckenplanung verheimlicht hat. Es pleistert inzwischen wie aus mehreren Wasserfällen. Das Navi murmelt so leise vor sich hin, dass ich es im prasselnden Regen kaum verstehe. „Bitte an der nächsten Ausfahrt rechts abfahren.“ Ich fahre ab und stelle fest, dass das keine Abfahrt war, sondern eine Raststätte voller LKW. Als ich nach einer halben Stunde endlich wieder im Stadtgebiet bin, gerate ich voll in den Feierabendverkehr. Das Navi behauptet, ich müsse hier links fahren, aber links ist gesperrt. Ich bin im Nachhinein froh, es wollte mich das letzte Stück doch nur wieder über den Schnellweg jagen. Stattdessen stehe ich die letzte Dreivierteltunde im Stau. Eine halbe Stunde an dieser Ampel, eine halbe an der nächsten und weitere 20 Stunden an einer weiteren. Schon schlängelt sich ein Rettungswagen von hinten durch die Reihen. Ich fahre auf eine Verkehrsinsel, damit er vorbeikommt, was zur Folge hat, dass ich die Ampel nicht mehr im Blick habe. Als die anderen anfahren, scheppere ich von der Insel wieder runter.
Die letzten 700 Meter verliefen nahezu ereignislos.
Falls jemand diese Autogeschichten gerne liest, durchsucht schon mal das Archiv, ich habe für die nächsten hundert Jahre genug von Autos.